Ich möchte hier von einer Wanderung in Schweden berichten, die schon einige Jahre zurückliegt. Im Frühjahr 2008 war ich mit meiner Freundin im Glaskogen Naturreservat wandern.

 

Wir hatten unsere neuen, extra dafür neu erworbenen Wanderrucksäcke gepackt. Sie waren mit einem kleinen Zelt, Isomatten, Schlafsäcken und Proviant für 5 Tage vollgestopft.

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Wir fuhren mit dem Auto und der Fähre bis ins Glaskogen-Gebiet, welches etwas Nord-Westlich vom grossen Vänern-See liegt, nicht mehr weit entfernt von der norwegischen Grenze.

Dort angekommen krochen wir bei der Naturreservat-Verwaltung auf der Wiese noch einmal in unser Zelt. Es war spät abends und es regnete.

Am nächsten Morgen holten wir uns die „Besucherkarten“ im Glaskogen-Center ab. Von der Gebühr wird das Naturreservat instand gehalten. Eine Wanderkarte hatten wir auch schon für das Gebiet.

Das schöne an diesem Wandergebiet ist, dass es überall verteilt Wetterschutz-Unterstände gibt, die mit einer Feuerstelle ausgestattet sind. Dort kann man auch übernachten und ist gut vor Regen geschützt.

 

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Unterstand mit Zelt
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Leben im Unterstand

Bei unserer Wanderung über 6 Tage in dem Gebiet hatten wir insgesamt gutes Wetter, sehr wenig Regen und haben die schöne, abwechslungsreiche Landschaft genossen.

Wir kamen mit unserem schweren Gepäck aber auch gut ins Schwitzen. Es geht auch bergauf, bergab, die tolle Natur entschädigt aber für die Anstrengungen.

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Wir haben bis auf zwei bis drei Ausnahmen immer die Unterstände zum Übernachten genutzt. Es war sowieso schwer einen geeigneten Platz für das Zelt zu finden. Der Boden bestand entweder aus Felsen und Stein, oder war mit Blaubeerkraut und Büschen bewachsen.

Am Unterstand wurde Essen mit dem Campingkocher zubereitet, gelesen und entspannt. Einfach nur herrlich!

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Es gab immer wieder Abwechslung: Feuer machen, Kochen, Brotfladen backen, Lager Auf- und Abbauen, Fotografieren. Sogar Rudern mussten wir an einer Stelle um einen See zu überqueren. Diese Stelle war extra dafür eingerichtet worden. Auf beiden Seiten des Sees gab es ein Ruderboot. Wir mussten also erst an das andere Ufer, um das zweite Boot zu holen, damit zum Schluss wieder an jedem Ufer je ein Boot liegt.

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Nach sechs Tagen war unser Proviant aufgebraucht und es ging zurück zur Naturreservat-Verwaltung. Dort hatten wir unser Auto geparkt und konnten unsere Rucksäcke wieder mit Lebensmittel befüllen.

Danach machten wir noch ein paar 2-Tageswanderungen um das Gebiet noch weiter zu Erkunden. Das Wetter blieb uns hold und wir hatten noch schöne Erlebnisse im Glaskogen.

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Wer jetzt auch Lust bekommen hat im Glaskogen-Naturreservat zu Wandern, dem kann ich es nur empfehlen. Alles ist gut ausgebaut, die Pfade sind markiert und es gibt gute Wanderkarten.

Zum Informieren hier der Link zur Internetseite :  Glaskogen

Viel Spass beim Wandern wünscht Euch

Tim