Eine Woche nach meiner letzten Bikepacking-Tour zog es mich wieder mit meinem Fahrad raus, Zelt, Sack und Pack dabei.

Da ich meine letzte Tour so schön fand wollte ich gleich noch einmal los! Meine Sachen waren schnell gepackt, wusste ich doch noch von letzter Woche was ich benötige. Nur wollte ich dieses Mal 2 Nächte draussen bleiben.

 

Ich hatte mir wieder einen Übernachtungsplatz von der Webseite Wildes Schleswig Holstein herausgesucht. Dieses Mal im Eidertal.

Los ging es bei typischem Herbstwetter. Bewölkt, kühl und grau, aber wenigstens trocken startete ich erst um ca. 12 Uhr. Dabei hatte ich auch mein neues GPS für´s Fahrrad. Darauf hatte ich mir vorher eine Route übertragen und liess mich nun bequem leiten.

Ich hatte eine abwechslungsreiche Strecke vor mir. Es ging auf Landstraßen, Wirtschaftswegen, matschigen und holprigen Waldwegen, sowie durch Ortschaften entlang.
So langsam kroch doch das kühle Wetter durch die Kleidung und die Dämmerung brach herein. So erreichte ich „meinen“ Platz erst bei Dunkelheit. Meine Stirnlampe leistete mir  gute Dienste. Nach einem warmen Tütengericht ging es auch gleich in Zelt und Schlafsack.
Am nächsten Morgen musste ich feststellen, dass mir die ganze Nacht kalt war. Und das trotz langer Unterhose, Socken und Pulli. Ich schaute auf die Temperaturanzeige meines GPS und war dann auch nicht überrascht: Es war nur 1*C ! Dafür war mein Schlafsack doch nicht ausreichend. Und nach einem Kaffee und kurzem Müsli-Frühstück fuhr ich wieder los. Auf zum Übernachtungsplatz Nr.2. Jetzt hatte ich mir ein Gebiet ausgesucht in dem ich wild Zelten wollte. Ich schaute aber in meiner Wetter-App noch nach, wie die Nachttemperaturen für die nächste Region werden sollten. Die lagen auch nur bei 3*C als Höchstwert.

 

So entschied ich mich kurzer Hand kommende Nacht nicht zu frieren und die 2. Übernachtung lieber zu Hause in meinem Bett zu schlafen. Dazu veränderte ich meinen Rückweg und fuhr durch Neumünster und Bad Bramstedt zurück nach Hause.

Trotz der verkürzten Tour war es wieder ein tolles Erlebnis und wird bestimmt nicht das letzte dieser art.