Heute gibt es einiges zum Thema Nachtfotografie.
Speziell geht es um den Mond.

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt interessiert mich im Moment das Thema Nachtfotografie sehr.
Damit meine ich nicht nur die Fotografie von Mond, Sternen und Planeten, sondern auch Städte und Architektur in der Dämmerung und was sonst noch dazu zählen mag. Da ich den Mond aber sehr faszinierend finde und er auch als eines der am leichtesten zu fotografierenden Nachtobjekte zählt, habe ich mich erst einmal an ihm versucht.

Von ersten, erfolglosen Versuchen, über Gespräche mit anderen Fotofreunden, kaufte ich mir ein Buch über Astrofotografie. Das ist auch genau der Titel der Autorin Katja Seidel. Erst dachte ich, dort geht es nur um entfernte Galaxien und Spezialausrüstung. Aber nein, es ist für Anfänger in der Nachtfotografie (wie mich) genau richtig geschrieben. Ich habe dort viel gelernt und konnte so einiges nachvollziehen.

Nun habe ich ein paar Mondfotografien gemacht, die für meine Verhältnisse recht gut geworden sind. Darunter folgende Serie des fast vollen Mondes am Morgen des 24.12.2018. Dafür, dass die Fotos mit dem Teleobjektiv aus der Hand geschossen wurden, war ich über das Ergebnis positiv überrascht:

Außerdem hatte ich das unverschämte Glück, dass gerade bei meiner Aufnahmeserie ein Flugzeug vorbeiflog, welches ich auf den Bildern festhalten konnte.
Alle Fotos wurden noch in Lightroom bearbeitet, dass Flugzeug in Photoshop noch aufgehellt. Alle Fotos wurden mit folgenden Daten aufgenommen:
1/500 sek ; f: 5,6 ; Brennweite 200mm (MFT) ; ISO 200

Hiermit möchte ich auch andere Fotografen ermuntern, es einfach mal mit der Nachtfotografie auszuprobieren. Speziell beim Mond habe ich die Erfahrung gemacht, dass man deutlich unterbelichten muss um die Strukturen des Mondes zu erkennen.Deshalb bietet sich natürlich die manuelle Einstellung der Kamera an.
Besonders spannend wird es am 21.01.2019, also in einer Woche. Dort gibt es eine totale Mondfinsternis (auch Supermond genannt) die ich im Bild festhalten möchte. Auch dazu gibt es tolle Tipps und eine regelrechte Anleitung in dem erwähnten Buch über Astrofotografie. Hauptsache das Wetter spielt mit!

Zum Abschluss noch ein Foto des „Halbmondes“, vom Stativ fotografiert, als die Wolkendecke sich zwischendurch verzogen hatte.

mond.halb1
Halbmond, 14.01.19 ; 1/1600 ; f:5,6 ; 189mm (MFT) ; ISO 800

Ich hoffe, dass ich hier demnächst Bilder von der Mondfinsternis zeigen kann. Drückt mir die Daumen 🙂

 

Weitere Infos zum Thema Nachtfotografie:
Buch: Astrofotografie. Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung. Autorin: Katja Seidel.
Apps: PhotoPills, Planit!, und andere.

Werbung!

In diesem Beitrag werden ein Buch und Apps erwähnt, somit ist das als Werbung anzusehen. Ich habe keinerlei Vorteile dadurch, sondern schreibe nur aus eigener Überzeugung darüber.