Der Berg ruft!

Ich habe schon von mehreren Leuten die Empfehlung bekommen und heute (18.06.) ist gutes Wetter dafür:
Die Besteigung der Benediktenwand!

Zur Benediktenwand

Ich fahre mit dem Auto bis Arzbach und von dort eine kleine Stichstraße bis zu einem Parkplatz. Von hier aus starte ich meine Wanderung, welche mich als erstes durch das schöne Längental führt.
Das Tal ist durchzogen von Wiesen auf denen Kühe weiden, Bäumen und einigen Hütten.
Hier geht es noch recht eben voran, noch gibt es keine Steigungen.

Das Wetter ist überwiegend wolkig, aber bisher trocken. An der hinteren Längentalalm mache ich eine Pause und fülle meinen Flüssigkeitshaushalt mit einer Apfelschorle auf.
Jetzt gibt es auch ein paar Regentropfen und so ziehe ich beim Weitergehen vorsorglich meine Regenjacke über. Zum Glück bleibt es nur bei einem leichten Regen, es ist halb so schlimm.

Hütte im Längental

 

Das Längental
Hintere Längentalalm

 

Auf dem Weg zur Benediktenwand
Kleiner Wasserfall

 

Jetzt geht es Bergauf durch ein kleines Wäldchen, vorbei an einem kleinen Wasserfall. Die Landschaft ist abwechslungsreich, dann kommt die Baumgrenze und es wird felsiger.
Irgendwann komme ich an ein Hinweisschild, welches darauf hinweist das man jetzt alpines Gelände betritt und man dementsprechende Erfahrung und Trittsicherheit mitbringen sollte.

Kurze Zeit später kommt auch schon eine felsige, steilere Stelle die mit einem Stahlseil versehen ist.
Kein Klettersteig mit Sicherung, sonder einfach eine Kletterhilfe. Das ist spannend und macht Spaß hinauf zu kraxeln!
Um so höher ich komme, um so toller ist der Ausblick. Bei jedem Blick auf die nächste Anhöhe denke ich, das ist jetzt der Gipfel der Benediktenwand. Aber es geht immer noch etwas weiter.
Dann sehe ich aber doch das Gipfelkreuz von weitem und weiß nun, dass es nicht mehr weit ist.

Hier entlang!

 

Ausblick

 

Steighilfe

 

Immer bergauf!

 

Gipfel Benediktenwand

Nachdem ich auf dem Gipfel den tollen Rundblick bei einer kleinen Pause genossen habe, mache ich mich auf den Rückweg. Ich nehme allerdings einen anderen Pfad, der mich zum Brauneck führt.
Von dort aus möchte ich mit der Gondel ins Tal zurück um dann zu meinem Auto zu gehen.

Es ist ein abwechslungsreicher Wanderpfad mit noch der einen und anderen Kraxeleinlage und mit jeder Menge schöner Aussichten. Das Wetter wird auch freundlicher, die Sonne schaut ab und zu vorbei.
An der Bergbahn am Brauneck angekommen, sehe ich noch einige Gleitschirmflieger, die direkt auf meiner Höhe in allernächster Nähe entlanggleiten. Ein tolles Bild.
Im Restaurante trinke ich noch ein Weissbier, bevor ich mit der Gondel ins Tal fahre. Von dort aus sind es noch ca. 4 km zu meinem Auto, wo die Tour dann endet.

Tiefstehende Wolken

 

Schnee und Felsen

 

Der Felsen blüht!

 

 

 

Der Pfad geht weiter bergauf!

 

Gleitschirmflieger

Auf dem großen Ahornboden (Unterwegs im Bad Tölzer Land)

Es ist der 07. Juni und das Wetter sieht gut aus. Heute möchte ich mit Sonny zu einem Ort, von dem ich schon fantastische Bilder in einigen Zeitschriften gesehen habe:

Dem großen Ahornboden im Karwendelgebirge.
Dieses ist eine ebene Fläche mit Wiesen. Das besondere daran ist, dass auf ihr Ahornbäume stehen die mehrere hundert Jahre alt sind. Dazu kommt, dass dort das Vieh (Kühe) weidet und das alles zusammen vor der Bergkulisse ein schon fast surreales Bild abgibt.
Großer Ahornboden

Wir fahren irgendwann auf der mautpflichtigen Zubringerstraße, die irgendwann als Sackgasse beim großen Ahornboden endet. Hier befinden wir uns jetzt in Österreich. Jedoch ist dieser Ort nur von Deutschland erreichbar, wenn man nicht gerade über die Alpen kraxeln will.

Uns bietet sich ein grandioses Bild, das helle Gras leuchtet in der Sonne, die Kühe weiden friedlich auf der Weide, oder laufen gemütlich auf- oder über die Straße. Zäune gibt es hier nämlich nicht!
Traumhaftes Bild

Auch die Ahornbäume leuchten mit ihrem hellen Laub vor der dunklen Bergkulisse.

Wir stellen unser Auto auf dem Parkplatz ab und wollen ein bisschen in die Berge zur Binsalm (1502m) gehen.
Als wir starten ziehen Wolken vor die Sonne. Es geht einen steilen Pfad in Serpentinen hinauf. Plötzlich hören wir vom gegenüber liegenden Bergmassiv ein donnern. Wir entschliessen uns weiter zu gehen und der Wettergott ist mit uns. Trotz noch mehrmaligem Grollen und Donnern bleibt es trocken und das Gewitter zieht nicht zu uns herüber.
Zur Engalm
Großer Ahornboden

 

Aufwärts!
Wir gehen noch ein Stück weiter, dann stossen wir auf einen Wirtschaftsweg. Der lässt sich leicht gehen, natürlich geht es weiterhin bergauf.
Dann erscheint die Bins-Alm, auf der wir uns eine frische Buttermilch gönnen. Lecker!
Danach entscheiden wir uns den Panoramaweg zu gehen. Wir sollen es nicht bereuen. Zwischendurch kommt sogar die Sonne wieder raus und wir haben einen traumhaften Blick auf den Ahornboden und auf das umliegende Bergmassiv.
Ahornboden von oben

 

Ahornboden von oben

 

Auf dem Panoramaweg

 

Auf dem Panoramaweg
Bergkette

 

Hütte

Dann geht es wieder bergab ins Tal, was aber natürlich noch etwas dauert. Inzwischen hat sich der Himmel wieder komplett zugezogen, es sieht nach Regen aus. Hoffentlich schaffen wir es noch trocken nach unten!
Trotz der Bewölkung hat man immer wieder tolle Ausblicke in die umliegende Bergwelt, einfach super!
Und wir schaffen es tatsächlich bis zum Auto, bevor ein kräftiger Regenschauer abgeht. Wir fahren wieder heim und werfen noch einmal einen Blick zurück auf den wunderschönen Ahornboden.

Abstieg

 

Wieder im Tal

 

Wieder im Tal

 

Abschiedsbild

Am Walchensee (Unterwegs im Bad Tölzer Land)

Am 06. Juni geht es bei herrlichem Wetter zum Walchensee.
Dort wollen Sonny und ich auf den Herzogenstand, von dem es eine tolle Aussicht auf den Kochelsee und Walchensee geben soll.
Wir gönnen uns die Seilbahn und haben schon von dort einen grandiosen Blick.

Blick auf den Walchensee

Sehr steil geht es nach oben. Dort angelangt sind es etwa nur noch 10 Gehminuten zum Herzogenstand-Haus. Dort kann man gut einkehren. Wir wenden uns aber erst mal dem eigentlichen Gipfel zu: 1575m, jetzt aber nur noch einige Höhenmeter, etwa 40 Minuten Gehzeit.

Ausblick während des Aufstieg

 

Richtung Gipfel
Wir haben jetzt schon grandiose Sicht auf den Walchensee und die umliegenden Berge. Wirklich ein tolles Panorama, aber das Beste soll noch kommen.
Aussicht auf den Walchensee

 

Der Kochelsee

 

Schnee auf den Gipfeln

Auf dem Gipfel angekommen haben wir wirklich eine atemberaubende Aussicht auf den Kochelsee links und dem Walchensee auf der rechten Seite. Leider ist nicht alles auf einem Foto festzuhalten, also habe ich mich wieder an einem Panorama versucht. Leider kann es das tolle Gefühl, wenn man selber vor Ort ist nicht wiedergeben. (Für größere Ansicht auf die Fotos klicken).

Panorama Walchensee

 

Panorama: Links Kochelsee, rechts Walchensee

Nun geht es zurück zum Herzogenstand Haus. Dort gönnen wir uns eine kleine Erfrischung und ein Mittagessen. Und das alles wieder einmal mit einer tollen Aussicht. Plötzlich schweben sogar ein paar Segelflieger vorbei. Ein tolles Bild!

Nun geht es wieder zur Seilbahn, mit der wir ins Tal fahren. Unten am See entdecken wir noch ein nettes Café, in dessen Garten wir mit Kaffee und Kuchen und einem tollen Blick auf den See den Ausflug ausklingen lassen.
Blick auf weiterführende Wanderpfade

 

Segelflieger

 

Am Walchensee

Wanderung auf den Blomberg (Unterwegs im Bad Tölzer Land)

Blombergtour (GPSies)

Am 03. Juni klarte das Wetter auf. So zog es mich schnell nach draußen, nachdem es hier ansonsten auch öfters Regen gab.
Die Sonne kam raus und so ging es für mich zum Blomberg, den Hausberg von Bad Tölz.

Den Rucksack schnell gepackt und los geht´s:
Ich gehe ein kleines Stück durch den Kurpark, dann ca. 2,5 Km an der Hauptstraße entlang. Zum Glück gibt es einen Fußweg!

Kurpark Bad Tölz

Aber Stop! Hier erst mal noch ein paar Eindrücke von Bad Tölz selbst. Es lohnt sich in dem netten Städtchen mal einen Halt einzulegen. Hier ein paar Impressionen:

Die Isar bei Bad Tölz

 

Kalvarienberg mit Kirche

 

Aussicht auf Bad Tölz vom Kalvarienberg
Kleine Gasse

So, das waren ein paar Eindrücke von Bad Tölz. jetzt geht es aber auf den Blomberg!
Ich bin inzwischen unten an der Station der Blombergbahn und Sommerrodelbahn angekommen.
Hier ist eine Möglichkeit des Aufstieges.

Am Anfang

Der Weg ist gut begehbar, dafür geht er um so steiler nach oben. In kürze bin ich durchgeschwitzt.
Irgendwann weiche ich vom breiten Fahrweg ab auf einen schmaleren Pfad. Dann komme ich wieder auf einen breiteren Weg und so schlängelt es sich hoch, bis ich das Blomberghaus erreiche. Dort gibt es erst mal ein Weizen mit Brezel!

Brotzeit

 

Blume auf dem Pfad

Das Bier ist ausgetrunken, jetzt geht es über den Zwieselberg zurück. Dorthin erwartet mich noch mal eine gute Steigung. Oben kurz vor dem Zwieselberg habe ich eine grandiose Aussicht. Ich versuche mich sogar an einem Panoramafoto, was mir auch einigermaßen gelingt. Weiter geht es zum Gipfelkreuz und von da an hauptsächlich nur noch bergab.
Unten im Tal wieder bei der Blombergbahn angekommen fängt es an zu regnen und gewittern. Jetzt geht es nur noch an der Straße zurück nach Bad Tölz. Noch 2,5 Km im strömenden Regen, dann bin ich zurück. Eine schöne Tour, die auch der Regen zum Schluss mir nicht vermiesen konnte 😄

 

Kurz vorm Gipfel vom Zwieselberg

 

Panoramablick vom Zwiesel

 

Zwiesel-Gipfelkreuz (1348m)

 

Durch den Wald

 

Hochsitz in den Fichten

 

Bärlauch